Kursbegleitende Angebote
Rhythmik & Fantasie: Gerhard Laber
Musik ist immer von komplexen, vielschichtigen rhythmischen Abläufen beherrscht.
Das Verstehen und Beherrschen dieser Abläufe ist entscheidend für
das optimale Umsetzen musikalischer Vorlagen. In der instrumentalen Ausbildung
erlernt der angehende Musiker zwar die notwendigen Abläufe „seines“
Instrumentes, die Vermittlung der meist hochkomplexen Gesamtabläufe kommt
dabei aber meist zu kurz. Die professionelle Umsetzung der rhythmischen Komponente
mit verschiedenen einfachen Hilfsmitteln trainiert werden. Der Schlagzeuger
Gerhard Laber bietet hier Hilfestellungen an, die durch ihre Einfachheit und
ihren Effekt verblüffen.
Teilnehmer
Zugelassen sind Solisten und Ensembles, fortgeschrittene Musikschüler, Musikstudierende, Berufsmusiker, Musikpädagogen und ambitionierte Amateure, die ein Programm ihrer Wahl intensiv erarbeiten wollen. Der Kurs ist für Streicher, Pianisten und Querflötisten ab 12 Jahren (Ausnahme Kinderkurs) offen. Ausnahmen sind nach Absprache mit der Kursleitung möglich.
Kursdaten
Beginn der Kurse ist am Freitag, den 03.09.2010 um 18:00 Uhr in der Musikschule Mühldorf mit Begrüßung und Kurseinteilung.
Kursende ist am Sonntag, den 12.09.2010 nach dem öffentlichen Abschlusskonzert im Haberkasten (Konzertbeginn: 11:00 Uhr). Neben diesem Konzert haben die Kursteilnehmer die Möglichkeit, die jeweils erarbeitete Literatur in internen Vortragsabenden zu spielen.
Anmeldeschluss ist der 31.07.2010 (Spätere Anmeldungen werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Wegen der beschränkten Teilnehmerzahl ist eine rechtzeitige Anmeldung empfehlenswert.)
Kursinhalte
Pro Dozent wird nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern zugelassen. Dies garantiert die optimale Betreuung jedes Teilnehmers. Jeder Teilnehmer erhält täglich Einzel- bzw. Ensembleunterricht.
Die Dozenten bereiten die Teilnehmer in Einzel - und Klassenunterricht auf künftige Konzert- oder Vorspielsituationen vor und geben wertvolle Hilfestellungen bei der Lösung individueller Probleme im instrumentalen und künstlerischen Bereich.
Es können beliebige Werke vorbereitet werden. Werke bitte auf dem Anmeldeformular angeben!
Es stehen Übungsräume (zum Teil mit Klavieren / Flügeln) zur Verfügung.
Kursgebühren
Aktive Teilnahme: € 320.-
Passive Teilnahme: € 75.-
Ensembles erhalten € 60.- Ermäßigung (ab Triobesetzung; von jedem Ensemblemitglied muss unter Angabe seiner Ensemblepartner eine Anmeldung vorliegen!)
Tageskarte für Gasthörer: € 10.-
Unterbringung
Bitte buchen Sie ihre Unterbringung über:
Die Meisterkurse der Mühldorfer Sommerakademie richten sich gleichermaßen an fortgeschrittene Musikschüler, Musikstudierende, Berufsmusiker, Instrumentallehrer, eingespielte Ensembles und Solisten sowie an Amateurmusiker.
Alle genannten Zielgruppen haben bei uns die Möglichkeit, sich über einen Zeitraum von 10 Tagen unter der Anleitung und Betreuung international bekannter Dozenten optimal auf eine Prüfung, einen Wettbewerb, einen Konzertauftritt oder ein Probespiel vorzubereiten und sich instrumental und musikalisch weiterzubilden.
Der künstlerische Leiter der Mühldorfer Sommerakademie, Prof. Jürgen Geise (Universität für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum" Salzburg) und sein Dozententeam bieten den Kursteilnehmern dabei neben der individuellen Einzelbetreuung im Bereich der Sololiteratur auch die Möglichkeit, Kammermusikwerke zu erarbeiten. Dabei sollen auch gemischte Ensembles (bestehend aus Kursteilnehmern und Dozenten) gebildet werden.
Wie im Vorjahr wird für Violine und Viola ein spezieller Kinderkurs angeboten.
Bestehende Kammermusikensembles erhalten eine Ermäßigung von € 60.- auf die Kursgebühr.
Die Städtische Musikschule Mühldorf a. Inn bietet mit ihren Unterrichtsräumen im Zentrum der historischen Mühldorfer Altstadt die idealen Voraussetzungen für eine intensive und erfolgreiche Arbeitsphase.
Unter dem Ehrenschutz von:
Günther Knoblauch, Erster Bürgermeister der Stadt Mühldorf a.Inn
Dr. Heinz Schaden, Erster Bürgermeister der Stadt Salzburg
Dr. Othmar Raus, Landesrat Salzburg
Dr. Reinhard Wanka, Kulturreferent der Stadt Mühldorf a.Inn
Univ. Prof. Reinhart von Gutzeit, Rektor der Universität für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum" Salzburg
Anfahrt
Mühldorf a. Inn ist eine Kreisstadt des bayerischen Voralpenlandes mit ca. 17.700 Einwohnern. Sie liegt ca. 80 km östlich von München, ca. 100 km westlich von Passau und ca. 75 km nordwestlich von Salzburg.
Anfahrt mit dem Auto:
Fahren Sie von der Bundesstraße B12/E552 Richtung Mühldorf-Zentrum ab. Folgen Sie der Innstraße bis zum Ende und biegen Sie an der Ampel rechts auf den Katharinenplatz ab. Nach der Überquerung der Ampelkreuzung erreichen Sie unmittelbar nach dem Stadttor rechterhand den Stadtplatz. Dort finden Sie nach ca. 350 m die Städtische Musikschule auf der rechten Straßenseite.
Anfahrt mit dem Zug:
Mühldorf a. Inn erreichen Sie über München, Regensburg / Landshut, Passau und Salzburg. (Fahrplanauskünfte etc. finden Sie z.B. unter www.bahn.de)
Jürgen Geise studierte an der Wiener Akademie bei R. Odnoposoff und bei
Franz Samohyl, dessen Assistent er später wurde. Weitere Studien bei Max
Rostal und Sandor Vegh. Er war Gründungsmitglied der “Wiener Solisten",
des "Österreichischen Streichquartetts" und des "Streichquintetts
Mozarteum". Seit 1973 ist Jürgen Geise Professor für Violine,
Viola und Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende
Kunst "Mozarteum" in Salzburg. Seit vielen Jahren leitet er das Kammerorchester
"Collegium Iuvenale Sallisburgense" (CIS), das eine rege Konzerttätigkeit
ausübt. Jürgen Geise fördert begabte Nachwuchskünstler;
eine große Anzahl seiner ehemaligen Schüler besetzt Führungspositionen
in internationalen Eliteorchestern oder lehrt an Hochschulen. Jürgen Geise
ist Jurymitglied bei int. Wettbewerben.
Jürgen Geise studierte an der Wiener Akademie bei R. Odnoposoff und bei
Franz Samohyl, dessen Assistent er später wurde. Weitere Studien bei Max
Rostal und Sandor Vegh. Er war Gründungsmitglied der “Wiener Solisten",
des "Österreichischen Streichquartetts" und des "Streichquintetts
Mozarteum". Seit 1973 ist Jürgen Geise Professor für Violine,
Viola und Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende
Kunst "Mozarteum" in Salzburg. Seit vielen Jahren leitet er das Kammerorchester
"Collegium Iuvenale Sallisburgense" (CIS), das eine rege Konzerttätigkeit
ausübt. Jürgen Geise fördert begabte Nachwuchskünstler;
eine große Anzahl seiner ehemaligen Schüler besetzt Führungspositionen
in internationalen Eliteorchestern oder lehrt an Hochschulen. Jürgen Geise
ist Jurymitglied bei int. Wettbewerben.
Die aus Salzburg stammende Geigerin erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg, an der Indiana University in den USA und an der Musikhochschule Lübeck. Zu ihren Lehrern zählen Paul Roczek, Mauricio Fuks und Shmuel Ashkenasi. Seit ihrem ersten Soloauftritt mit 11 Jahren konzertiert Michaela Girardi regelmäßig als Solistin mit verschiedenen Orchestern wie dem Mozarteum Orchester, dem Bruckner Orchester Linz und anderen. Ihre Konzerttätigkeit führte sie zum Beethovenfest Bonn, zum Kammermusikfest in Prussia Cove, zur Salzburger Mozartwoche und zum Carinthischen Sommer. Als wesentliche Ergänzung ihrer solistischen Tätigkeit betrachtet Michaela Girardi die Kammermusik. Nachhaltig geprägt wurde sie darin durch die Zusammenarbeit mit Künstlern wie dem Hagen Quartett, Jürgen Geise und Mitgliedern des Wiener Streichsextetts wie Thomas Riebl und Erich Höbarth. Seit 2007 ist sie Mitglied des Callino Quartetts, das als eines der besten irischen Nachwuchs-quartette gilt. Michaela Girardi ist Konzertmeisterin der Salzburger Kammerphilharmonie und wurde 2007 bei den Salzburger Festspielen als Konzertmeisterin engagiert.
Joanna
Kamenarska, geb.1978 in Sofia, Bulgarien, Studium bei Prof. Josif Radionov,
Sofia, ab 1995 bei Prof. Ruggiero Ricci und Prof. Igor Ozim am „Mozarteum“
Salzburg. Seit ihrem 10. Lebensjahr Preise bei internationalen Wettbewerben,
u.a. den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Jaroslav Kocian“,
Tschechien 1989, den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Nedjalka
Simeonova“ in Haskovo und den 3. Preis beim Internationalen Mozart-Wettbewerb
in Salzburg 2002. Mit 11 Jahren erste Konzerttournee als Solistin mit
der Philharmonie „Pioneer“ mit Bach´s a-moll-Konzert
in Italien. Soloauftritte u.a. mit dem Berliner Sinfonie-Orchester,
dem Berliner Radioorchester, den Nürnberger Symphonikern, dem Orchester
des Mozarteums Salzburg, unter Dirigenten wie Michael Schönwandt,
Dennis Russel-Davies etc., gelegentlich auch als Bratschistin. Als Mozart-Preisträgerin
ist sie mit dem Gesamtwerk für Violine von W.A.Mozart vertraut.
Als Kammermusikerin ist sie öfters mit ihrem Ehemann, dem schwedischen
Pianist Per Rundberg zu hören. Das Duo hat sich ein beachtliches
Repertoire erarbeitet und ist bei mehreren bedeutenden Festivals aufgetreten.
Geboren 1970 in Satu-Mare in Rumänien. Erster Violinunterricht mit 5 Jahren, ab 1985 Studium bei Stefania Titelca in München, seit 1991 Studium bei Jürgen Geise an der Universität für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum" in Salzburg. Meisterkurse bei Franco Gulli, Geza Kapas und Juan Carlos Rybin. Konzerte in Österreich und Japan, zahlreiche solistische Auftritte in Europa, Mitglied des "Kammerorchester CIS", mit diesem CD-Produktionen für "Arte Nova" und Konzerte weltweit.
BMus (Hons)/Grad RNCM (Royal Northern College of Music England).
Konzertfach Violine: Studium bei Prof. Jürgen Geise, Mozarteum Salzburg.
Kammermusik: Cis Ensemble Salzburg, Scottish Ensemble.
Orchester (Substitut/Aushilfe): Scottish Chamber Orchestra, Scottish Concert Orchestra, Scottish Festival Orchestra, Ulster Orchestra (Nord Irland), English Sinfonia, Kammerorchester Amadeus Salzburg.
Pädagogik: Violine/Viola & Kammermusik Lehrerin in mehreren Schulen in Edinburgh.
Das Unterrichten von Kindern (Einzelunterricht und kleine Gruppen) am Royal Northern College of Music im Rahmen des „Junior Strings Project“ (Musikerziehung für Kinder und Jugendliche für Streichinstrumente).
Martin Hornstein wurde 1954 in Wien geboren. Seine einflußreich-sten Lehrer waren Valentin Erben an der Wiener Musikhochschule und Harvey Shapiro an der Juilliard School in New York. Intensiver Kontakt zum Alban Berg Quartett brachte frühe kammermusikalische Impulse. Noch während des Studiums begann er seine Konzerttätigkeit als Solist und Kammer-musiker mit Tourneen in Europa und Japan.
Von 1985 bis 1993 war er Cellist des Wiener Schubert Trios, von 1994 bis 2004 Mitglied des Altenberg Trios Wien. Er gab weit über tausend Konzerte in allen wichtigen Musikzentren der Welt (Teatro alla Scala / Mailand, Concertgebouw / Amsterdam, Salzburger Festspiele, Wigmore Hall / London, Kammermusikfest Lockenhaus u.v.m.).
Zahlreiche CD-Einspielungen, zuletzt 3 Solosuiten von Johann Sebastian Bach mit Gedichten von Semier Insayif, dokumentieren seine Arbeit.
Als Pädagoge ist Martin Hornstein regelmäßig bei internationalen Meisterkursen tätig und leitet eine Kammermusikklasse am Konservatorium der Stadt Wien.
Martin Hornstein spielt das "ex van Zweygberg"-Cello von Giovanni Battista Guadagnini (datiert Piacenza 1743) aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbank.
Martin Hornstein studierte an der Wiener Musikuniversität und der Juilliard School in New York. Noch während des Studiums begann Hornstein seine Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker mit Tourneen in Europa und Japan. Von 1985 bis 1993 war er Cellist des Wiener Schubert Trios und von 1994 bis 2004 Mitglied des Altenberg Trios Wien. In diesen Formationen gab er weit Über tausend Konzerte in allen wichtigen Musikzentren der Welt, u.a. im Teatro alla Scala Mailand, im Concertgebouw Amsterdam, bei den Salzburger Festspielen, Wigmore Hall London, beim Kammermusikfest Lockenhaus, bei der „styriarte“ Graz und im Rahmen regelmäßiger Abonnementkonzerte bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.
Ab 2005 nahm die musikalische Partnerschaft mit der Pianistin Janna Polyzoides breiten Raum ein. Unter den zahlreichen Auftritten des Duos war 2006 auch ein Sonatenabend im Brahmssaal des Wiener Musikvereins. Die Zusammenarbeit mit dem Lyriker Semier Insayif führte zu vielen Auftritten mit den Solo-Suiten von J. S. Bach und Gedichten und Prosatexten des Autors. Hornstein war Dozent der Internationalen Musiktage Bad Leonfelden und bei der Mühldorfer Sommerakademie und leitete eine Kammermusikklasse am Konservatorium Wien Privatuniversität.
Martin Hornstein leitete von 2006 bis 2009 die Meisterklasse für Violoncello & Kammermusik im Rahmen der Mühldorfer Sommerakademie. Er war bei den Studierenden und Dozenten aufgrund seiner Fähigkeit, sein immenses Fachwissen und Können weiterzugeben, ohne sich dabei selbst in den Vordergrund zu stellen, gleichermaßen beliebt und geschätzt. Die Mühldorfer Sommerakademie verliert mit ihm einen großen Musiker und Musikpädagogen.
studierte an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Walter Nothas und an der Juilliard School of Music in New York bei Prof. Zarah Nelsova. Meisterkurse bei Heinrich Schiff, Paul Tortelier, William Pleeth und Yo Yo Ma ergänzten seine Ausbildung. Er wurde bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet (Barcelona, Vina del Mar u.a.).
Neben Konzerten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika belegen Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen sowie Einladungen zu zahlreichen Musikfestivals (u.a. Athen, Bukarest, Jerusalem, New York, La Coruña, Bachwoche Ansbach, Schleswig-Holstein-Musikfestival) seine umfangreichen Tätigkeiten als Solist und Kammermusiker. Markus Wagner unterrichtet als Professor an der Hochschule für Musik in Nürnberg.
Guido Schiefen, geb. 1968, studierte an der Musikhochschule Köln bei Prof.
Maurice Gendron und Prof. Siegfried Palm. Er war Stipendiat der Studienstiftung
des deutschen Volkes, wurde 1993 mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
für junge Künstler ausgezeichnet und ist Preisträger und Gewinner
mehrerer Wettbewerbe, u. a. war er 1990 Preisträger beim Internationalen
Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Heute konzertiert der weltweit renommierte
Solist und Kammermusiker in Europa, Nord- und Südamerika, Japan und Nahost.
Regelmäßige Einladungen erhält er zu den wichtigen Musikfestivals
in Deutschland, Schweiz, Belgien, Luxemburg, Japan sowie Engagements als Solist
bekannter Orchester wie etwa dem WDR Köln oder den Bamberger Symphonikern.
Guido Schiefen kann auf eine umfassende Diskographie mit über 25 CD-Einspielungen
verweisen, darunter die Solosuiten und die Gambensonaten J.S. Bachs, die Solosuiten
M. Regers und sämtliche Cellosonaten Ludwig van Beethovens. Guido Schiefen
wurde im Jahr 2000 zum künstlerischen Leiter des Rhein-Sieg-Kammermusikfestivals
berufen.
Frank Reinecke erhielt seine Ausbildung auf dem Kontrabass bei Klaus Stoll
in Berlin und wurde mit 23 Jahren beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
engagiert. 1995 wurde er Assistent von Klaus Stoll am Mozarteum Salzburg, und
erhielt dort zwei Jahre später eine Honorarprofessur für Kontrabass.
Frank Reinecke ist als Solist und Kammermusiker mit klassischer und Neuer Musik
vielfältig aktiv. Er konzertierte unter anderem mit den Deutschen Bläsersolisten,
dem Haydn Trio Wien, dem Ensemble Villa Musica, dem Prazak Quartett, dem Linos
Ensemble, dem Pro Arte Quartett Salzburg und dem Ensemble Recherche. Er ist
Mitglied des Xsemble München. Die langjährige intensive Zusammenarbeit
mit dem norwegischen Geiger Helge Slaatto ließ ein umfassendes eigenes,
neues Repertoire für die ungewöhnliche Besetzung Violine-Kontrabass
entstehen: Erkki-Sven Tüür, Isang Yun, Niels Viggo Bentzon, Hanna
Kulenty, Manfred Stahnke, Nicolaus Richter de Vroe, Erhan Sanri, u.a.
Nadja Rubanenko kam in einer bekannten und traditionsreichen Musikerfamilie
in St. Petersburg zur Welt. Sie studierte bei Anatol Ugorski am Petersburger
Konservatorium, dort schloss sie ihre Studien mit Auszeichnung ab und wurde
die Assistentin ihres berühmten Lehrers. Weitere Studien führten sie
nach Salzburg, wo sie bei Prof. Hans Leygraf ihren eigenen Stil vervollkommnete.
Verschiedene Preise, darunter der 1. Preis im Bremer Internationalen Musikwettbewerb
brachten ihr in Europa eine große Anzahl von Konzertverpflichtungen ein,
auch einen Vertrag bei "Arte Nova" BMG, für dieses Label spielte
sie eine Reihe von CD´s mit Klaviermusik von Schubert, Brahms, Schumann
u. a. ein. Zur Zeit unterrichtet Nadja Rubanenko an der Universität Mozarteum
Salzburg und ist eine gefragte Kammermusikpartnerin.
Marianne Borsche studierte an der Hochschule für Musik und darstellende
Kunst in Wien und an der an Universität für Musik und darstellende
Kunst "Mozarteum" in Salzburg. Hier schloss sie ihr Studium mit höchsten
Auszeichnungen ab. Weitere Studien absolvierte sie beim 1.Soloflötisten
der Wiener Philharmoniker Wolfgang Schulz. Umfangreiche solistische und kammermusikalische
Tätigkeit im In- und Ausland mit verschiedenen Ensembles, wie dem "Orpheus
Ensemble", dem "Ensemble CIS" und anderen; zahlreiche Rundfunk-
und CD-Aufnahmen. Seit 1983 Professorin an der Universität für Musik
und darstellende Kunst "Mozarteum" in Salzburg, regelmäßige
Lehrtätigkeit bei internationalen Kammermusikkursen.
Thomas Breitsameter (geb. 1962 in München) studierte Konzertfach Viola
an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Anton Weigert und
an der Universität für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“
in Salzburg bei Prof. Jürgen Geise und Prof. Peter Langgartner. 1987 Gründungsmitglied
und Teilnehmer des Gustav-Mahler-Jugendorchesters. 1988 war er Solobratschist
des „orchestra dei giovanni di alpe adria“. 1987 nahm er an den
„Wiener Meisterkursen“ und 1990 an der „Internationalen Sommerakademie
Mozarteum bei Prof. Thomas Riebl teil, von 1990 - 1997 war er Mitglied des „Salzburger
Kammerorchesters“. Von 1990 - 2000 war er Bratschist des „Syrinx-Quartetts
Salzburg“. 1991 Gründung des „Duo cantabile“. 1994 Beendigung
des Studiums im Konzertfach Viola mit der 2. Diplomprüfung und dem „magister
artium“. Seit August 1995 Leiter der Städt. Musikschule Mühldorf
a.Inn. 1998 gründete er das „Inn-Salzach-Euregio-Jugendorchester“.
Seit 1999 Bratschist des „Ensemble Colloredo“. Mit der Salonmusik
„Saitensprünge“ konzertiert er seit 1997.
Gerhard Laber, 1946 in Salzburg geboren, ist ein Musiker mit vielfältigem
Repertoire und persönlichem Stil, der seit Jahren in der Jazz- und Avantgarde-Szene
tätig ist. Sein konzertantes Schaffen konzentriert sich im besonderen auf
die unkonventionelle Handhabung von Instrumenten und Klangkörpern, auf
"Erweiterungen" tradierter Klangvorstellungen in neue musikalische
Dimensionen.
Diverse Seminare: Österreich, Schweiz, BRD
im Auftrag des Goethe Institutes: Tansania, Kenya, Zaire, Ghana.