• Kurs 1: Natalia Prishepenko – Violine

    1973 in Sibirien geboren, erster Unterricht bei ihrer Mutter, der bekannten Geigenprofessorin Tamara Prishepenko. Der erste Preis beim Paganini-Wettbewerb 1990 sowie weitere Erfolge beim Tokio-Wettbewerb 1992 und dem Königin-Elisabeth-Wettbewerb 1993 in Brüssel eröffneten Natalia Prishepenko den Weg zu einer glanzvollen internationalen Solistenkarriere. Seit ihrem Eintritt in das Artemis Quartett 1994 hat sie sich voll und ganz der Kammermusik verschrieben. Wichtige Mentoren auf diesem Weg waren Walter Levin, das Alban Berg Quartett, das Emerson- und das Juilliard Quartett, ebenso prägend war der persönliche Kontakt und Austausch mit Komponisten wie Kurtág, Lachenmann, Lutosławski, Nono, Ligeti sowie zahlreichen Künstlerkollegen wie Elisabeth Leonskaja, Sabine Meyer, Juliane Banse, Jörg Widmann, Leif Ove Andsnes und vielen anderen.

    Bis 2012 hat Natalia Prishepenko mit ihrem unverwechselbaren Klang als Primargeigerin und der ihr eigenen, mitreißenden Energie 18 Jahre lang das Quartett geprägt und maßgeblich zu dem außerordentlichen Erfolg beigetragen, mit dem das Ensemble, nachdem es den ersten Preis des ARD-Wettbewerbs 1996 und wenig später den Premio Borciani gewonnen hatte, innerhalb kurzer Zeit in allen bedeutenden Konzertsälen und bei den großen Festivals in Europa, den Vereinigten Staaten, Japan, Südamerika und Australien gastierte. Seit seinem Debüt in der Berliner Philharmonie im Jahr 1999 hatte das Artemis Quartett dort eine eigene Konzertreihe.

    Seitdem ist Natalia Prishepenko die Lehrtätigkeit ein unverzichtbares Anliegen geworden. Ihr nachhaltiges pädagogisches Engagement zeigt sich unter anderem im Erfolg des jungen Armida Quartetts als Preisträger des ARD-Wettbewerbs 2012. Eine umfangreiche Diskographie mit Natalia Prishepenko und dem Artemis Quartett bei Virgin Classics/EMI enthält zahlreiche Aufnahmen, die mit Preisen wie dem Gramophone Award, Diapason d’or und Echo-Klassik geehrt wurden, ihr Projekt der Einspielung sämtlicher Beethoven-Quartette erhielt die renommierte französische Auszeichnung eines Grand Prix de l’Académie Charles Cros.

  • Kurs 2: Erich Wolfgang Krüger – Viola

    Der 1954 in Güstrow geborene Bratschist Erich Wolfgang Krüger hat sich als Kammermusiker, Solist und Lehrer in der Musikwelt einen Namen gemacht. Nach  seinem Studium  bei Prof. Alfred Lipka an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“  Berlin war er 20 Jahre lang Solo-Bratscher des Rundfunk Sinfonie Orchesters Berlin.

    Seit 1979 lehrt er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.  Mit dem Sommersemester 1997 ist Erich Krüger  als Professor für Viola an die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar berufen worden und gibt zahlreiche internationale Meisterkurse. Aus seiner Klasse gehen immer wieder Preisträger internationaler Wettbewerbe hervor und viele seiner ehemaligen Studenten nehmen prominente Positionen im internationalen Musikleben ein.

    Er ist Mitglied diverser Kammermusikensemble, u.a. dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Kammerorchester „Carl Philipp Emanuel Bach“ und dem Victoria-Mullova-Ensemble.

    Konzertreisen führten ihn nach Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Zahlreiche Rundfunk- CD- und Fernsehaufnahmen sind beredtes Zeugnis seines Schaffens.

  • Kurs 3: Florian Richter – Viola

    Florian Richter hat zum Wintersemester 2017 an der Hochschule für Musik Nürnberg eine Professur (W2) für das Fach Viola übernommen. Er erhielt seinen ersten Unterricht im Fach Violine an der Hochschule für Musik & Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Prof. Klaus Hertel. Im Jahr 2000 wechselte er zur Viola, 2001 an das Musikgymnasium „Schloss Belvedere“ Weimar in die Violaklasse von Prof. Erich Krüger. Der mehrfache 1. Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“, studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Prof. Ditte Leser/Prof. Erich Krüger, das er mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Wichtige musikalische Impulse erhielt er bei Kammermusik- und Viola-Meisterkursen unter anderem bei Prof. Alfred Lipka, Prof. Dietmar Hallmann, Prof. Hartmut Rohde, Prof. Martin Spangenberg und Prof. Norbert Brainin. Florian Richter war Stipendiat der Hans & Eugenia Jütting Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Carl Flesch Akademie. Als Solist spielte er unter anderem unter der Leitung von Johannes Klumpp, Helmuth Rilling, Stefan Solyom, Michael Sanderling und Marek Janowski. Von 2010 bis 2012 war Florian Richter Solobratscher der Staatskapelle Weimar. Zudem war Florian Richter von 2012 bis 2017 Solobratscher im Staatsorchester Stuttgart. Seit 2011 engagiert sich Florian Richter am Musikgymnasium „Schloss Belvedere“ in Weimar um den Nachwuchs im Fach Viola. Seit August 2017 ist Florian Richter Solobratscher der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

  • Kurs 4: Stephan Forck – Violoncello

    Stephan Forck, geboren in Brandenburg/Havel, besuchte ab 1977 die Spezialschule für Musik (heute Bach-Gymnasium) in Berlin. Er studierte von 1983-87 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. J.Schwab und Prof. E.Feltz und ab 1989 am Cincinnati College Conservatory of Music beim LaSalle Quartett.

    Ab 1995 Privatstudium bei Prof. B.Greenhouse in Wellfleet (Cape Cod). Im Jahr 1999 Berufung auf die Professur für Violoncello an der HfM „Hanns Eisler“. Von 2007–2012 Gastprofessor für Kammermusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Gründungsmitglied des VOGLER-Quartetts im Jahre 1985; seit 1986 weltweite Konzerttätigkeit, zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen bei RCA, Sony, Nimbus, Hännsler Classic und CPO.

    Regelmäßige Kurstätigkeit beim Oberstdorfer Musiksommer sowie beim International Chambermusic Campus Schloss Weikersheim.

  • Kurs 5: Frithjof-Martin Grabner – Kontrabass

    Frithjof-Martin Grabner studierte in Leipzig bei Prof. Achim Beyer und Prof. Konrad Siebach Kontrabass und bei Prof. Gerhard Bosse Kammermusik.
    Er konzertierte schon als Absolvent und Preisträger internationaler Wettbewerbe in zahlreichen Sinfoniekonzerten als Solist und als Continuo-Spieler der großen Oratorien. Grabner war 18 Jahre als Solokontrabassist an verschieden Orchestern engagiert. Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig, Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, Staatsoper „Unter den Linden” Berlin.

    Als Gast spielte er beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern, an den Berliner Opernhäusern, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Münchener Kammerorchester, den Münchner Philharmonikern, den Dresdner Philharmonikern und vielen anderen. Frithjof-Martin Grabner ist Mitglied renommierter Ensembles wie dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Kammerorchester “Carl Philipp Emanuel Bach”, dem Leipziger Consort, dem „Neues Berliner Kammerorchester“, der Berliner Bachakademie und dem “Skyline Symphony”. Er spielte Rundfunk-, Fernseh- und CD- Aufnahmen ein. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Israel.

    Grabner lehrte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und ist heute Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Meisterkurse gab er in Dänemark, Italien, Norwegen, Polen, Portugal und Tschechien und bei verschiedenen internationalen Festivals. www.grabner.de

  • Zhora Sargsyan – Korrepetition Violine

    Zhora Sargsyan wurde 1994 in der armenischen Hauptstadt Eriwan geboren und besuchte dort 13 Jahre lang die Musikschule in der Fachrichtung Klavier. n diesen Jahren war Zhora Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Musikwettbewerbe: Georgien (2007), Frankreich (2008), Italien (2009), Armenien (2010, 2011, 2013). Im Jahr 2014 bekam Zhora den Jugendpreis des Präsidenten von Armenien im Bereich der klassischen Musik. Er absolvierte zahlreiche Konzertauftritte: Solokonzert bei Salzburger Festspielen (2008), Solokonzert bei dem Bach-Festival in Potsdam (2010) als auch zahlreiche Auftritte in Deutschland im Rahmen der Aktivitäten des Projektes KAMMERTON.e. Seit Herbst 2014 ist er Student der Universität der Künste Berlin bei Prof. Klaus Hellwig.

  • Ludmilla Kogan – Korrepetition Viola

    Ludmilla Kogan, geboren 1988 in Moskau, Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in der Klasse von Prof. Galina Iwanzowa. 2009-2010 Erasmus-Studium in der Klasse von Prof. Martin Hughes an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ab September 2011 Studium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in der Klasse von Prof. Gerald Fauth. Diplom im Februar 2014. Kammermusikdiplom mit Auszeichnung im Juni 2011. Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben, Diethard-Wucher-Preis und Sonderpreis der Berliner Symphoniker. Konzerte mit den Berliner Symphoniker, dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin, und dem Staatsorchester Frankfurt/Oder.

    Zahlreiche solistische und kammermusikalische Auftritte in der Deutschen Oper Berlin, im Konzerthaus Berlin, beim „Classix Festival“ Braunschweig, im Schloss Glienicke, beim Festival in Port de Soller/Mallorca. Konzertreisen nach Polen, Japan, Spanien, Finnland und in die Schweiz. Kammermusik-CD-Produktion in Taiwan im Jahr 2008. Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, der Karl- und Else-Wilke Stiftung, des Fördervereins der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, sowie des Vereins YEHUDI MENUHIN Live Music Now.

  • Annegret Kuttner – Korrepetition Cello

    Nach der erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau spielte Annegret Kuttner bereits 16-jährig als Solistin u.a. mit dem Europa-Jugendorchester Konzerte in Deutschland und verschiedenen Ländern Europas.

    Das anschließende Klavierstudium absolvierte Annegret Kuttner an der Dresdner Hochschule für Musik bei Prof. Peter Rösel. Weitere musikalische Impulse holte sie sich in Meisterklassen von Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus Webersinke.

    Ihre Ausbildung ergänzte die Künstlerin durch ein Zusatzstudium für instrumentale Korrepetition bei Frau Prof. Raithel und ein Studium für Cembalo beim international renommierten Experten für Alte Musik, Prof. Ludger Remy.

    Annegret Kuttner ist Dozentin für Korrepetition an der „Hochschule für Musik und Theater“ Leipzig.

    Die gefragte Pianistin konzertiert neben ihrer Lehrtätigkeit regelmäßig solistisch und als Kammermusikerin in den verschiedensten deutschen Musik- und Kulturzentren sowie im Ausland. Konzertreisen führten Sie nach Tschechien, Polen, Lettland, in die Schweiz, in die Türkei, nach Irland, Israel, Südafrika und in die USA.

  • Anja Kleinmichel – Korrepetition Kontrabass

    Anja Kleinmichel studierte Klavier bei Alan Marks und Gabriele Kupfernagel an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie Kammermusik und Liedgestaltung an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“.

    Sie ist eine gefragte Klavierbegleiterin und konzertiert vorwiegend kammermusikalisch in verschiedenen Besetzungen. Ihr besonderes Interesse gilt dabei der Neuen Musik.

    Zu wichtigen künstlerischen Anregungen gehörten Meisterkurse, unter anderem beim Ensemble Modern und ein Arbeitsaufenthalt als Stipendiatin des Forum Neues Musiktheater der Staatsoper Stuttgart.

    Anja Kleinmichel absolvierte ein Zusatzstudium für Improvisation und kreiert im Duo „Spur der Töne“ Musik zu stummen Filmen. Neben Ihrer Tätigkeit als Pianistin und Dozentin an der Leipziger Musikhochschule schreibt sie Texte über Musik.

  • Kurs 6: Ulrich Schliephake – Jugendförderkurs Violine/Viola

    Ulrich Schliephake wurde 1960 in Leipzig geboren. Er studierte an der Musikhochschule Leipzig „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Violine bei Horst Sannemüller. Nach der Tätigkeit als Violinlehrer an den Musikschulen in Sondershausen/Nordhausen und Leipzig, dem „Ottmar Gerster“- Land, ist er seit 1999 an der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ tätig. Er leitete lange Zeit ein Jugendstreichorchester, mit dem er Gastspiele u.a. in Litauen und den USA  gab.

    Seit 2000 ist er als Fachberater für hohe Streicher für mehrere Musikschulen in der Region Leipzig tätig. Sowohl  Basisarbeit, als auch Förderung junger Talente  gehören zu seinem Aufgabengebiet. Er arbeitet regelmäßig in verschiedenen Jurys mit, ebenso als Dozent beim Landesjugendorchester Sachsen.

    Mit dem Schwerpunkt „Streichergruppenunterricht“ führte er landesweite Fortbildungen durch.

    In der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn- Bartholdy“ hat er einen Lehrauftrag für das Fach “Lehrpraxis Violine/Viola“ und engagiert sich für eine neue pädagogisch fundierte Ausbildung.

  • Facundo Hernán Barreyra – Tangokammermusik

    Der Bandoneonist Facundo Hernán Barreyra stammt aus Quilmes, einer Kleinstadt nahe Buenos Aires in der Provinz Buenos Aires am Ufer des Río de la Plata, studierte Musik an der Universidad Nacional de Quilmes und lebt nun in Kraiburg a. Inn.

    Er ist in Argentinien ein gefragter Bandoneonvirtuose, der unter anderem an der “Bandoneon Viajero“, der europäischen Sommertour 2014 unter der Schirmherrschaft des Argentinischen Außenministeriums teilnahm. Zahlreiche Auftritte in ganz Europa und regelmäßige Gastspiele in Buenos Aires zeugen von einer regen Konzerttätigkeit.

    Beim Kurs Tangokammermusik werden argentinische Tangos, Milongas und Vals in der Besetzung Bandoneon & Streichquintett erarbeitet.

  • Gerhard Laber – Rhythmus & Fantasie

    Gerhard Laber, 1946 in Salzburg geboren, ist ein Musiker mit vielfältigem Repertoire und persönlichem Stil, der seit Jahren in der Jazz- und Avantgarde-Szene tätig ist. Sein konzertantes Schaffen konzentriert sich im Besonderen auf die unkonventionelle Handhabung von Instrumenten und Klangkörpern, auf „Erweiterungen“ tradierter Klangvorstellungen in neue musikalische Dimensionen.

    Diverse Seminare in Österreich, Schweiz, BRD, im Auftrag des Goethe Institutes: Tansania, Kenya, Zaire, Ghana.

  • Thomas Breitsameter – Kulturmanagement

    Thomas Breitsameter, geb. 1962 in München, studierte Konzertfach Viola an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Anton Weigert (1984 – 1986) und an der Universität für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg bei Prof. Jürgen Geise (1986 – 1991) und Prof. Peter Langgartner (1991 – 1994). 1987 Gründungsmitglied und Teilnehmer des Gustav-Mahler-Jugendorchesters. 1988 Solobratschist des „orchestra dei giovani di alpe adria“. Von 1990 – 1997 Mitglied des „Salzburger Kammerorchesters“, von 1990 – 2000 Bratschist des „Syrinx-Quartetts Salzburg“. 1994 Beendigung des Studiums im Konzertfach Viola mit der 2. Diplomprüfung und dem „magister artium“. Seit August 1995 Leiter der Städt. Musikschule Mühldorf a.Inn. 1998 gründete er das „Inn-Salzach-Euregio-Jugendorchester“. Mit der Salonmusik „Saitensprünge“ konzertiert er seit 1998. Im Jahr 2000 Gründung des Duos „As time goes by“.

    An den Lehranstalten & Musikhochschulen ist die Ausbildung zum Instrumentalisten das zentrale, beherrschende Thema. Leider kommt dabei ein existentiell wichtiges Thema oftmals zu kurz: Die Vermarktung der eigenen Fähigkeiten im künstlerischen Bereich. Das Kursangebot gibt einen Einblick in ein erfolgreiches Selbstmanagement, gibt Tipps im Umgang mit Konzertveranstaltern und Konzertagenturen und skizziert anhand von Fallbeispielen die Organisation eines Konzertes in seinen Vorbereitungsphasen. Der Dozent Thomas Breitsameter ist durch seine Tätigkeit als Musikschulleiter, Projektleiter des Inn-Salzach-Euregio-Jugendorchesters, Organisator der Mühldorfer Sommerakademie und Vorstandschaftsmitglied des „Fördervereins Musikfreunde Mühldorf e. V.“ ein routinierter Praktiker in diesem Metier, ergänzt hat er sein Know-how durch ein Studium an der FernUni Hagen im Bereich Kulturmanagement.

  • Wie geht das?

    Die Anmeldung kann nur schriftlich oder per Fax erfolgen.
    Bitte das Anmeldeformular (unter PDF Formulare) ausdrucken!

    Es ist auch möglich, die Anmeldung unterschrieben per Mail als PDF an folgende Adresse zu schicken: breitsameter.thomas@muehldorf.de

    Gebühren

    Aktive Teilnahme: € 385.-
    Jugendförderkurs: € 220.-
    Passive Teilnahme: € 75.-
    Tageskarte für Gasthörer: € 10.-
    Ensembles (ab Triobesetzung): € 325.- pro Teilnehmer

    Die Anmeldung wird gültig durch Zahlung der Anmeldegebühr von € 100.- (€ 50,- passive Teilnahme); die Anmeldegebühr versteht sich als Anzahlung auf die Kursgebühr.

    Sollten mehr Anmeldungen eingehen als aktive Teilnehmer angenommen werden können, erfolgt die Auswahl durch die jeweiligen Kursdozenten. Dazu kann es erforderlich sein, dass wir eine Tonaufnahme von Ihnen anfordern.

    Konto

    Bitte überweisen sie die Anmeldegebühr unter dem Verwendungszweck „Mühldorfer Sommerakademie 2019, Anmeldegebühr“ auf:

    Kontoinhaber: Mühldorfer Sommerakademie e. V.
    Kreditinstitut: VR-Bank Altötting-Mühldorf eG
    IBAN: DE72 7106 1009 0005 7454 03
    BIC: GENODEF 1AOE

    Kontaktformular

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    Rücktritt

    Bei Absage eines Teilnehmers vor Anmeldeschluss kann die Anzahlung abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von € 25.- zurückerstattet werden.

    Nach Ablauf der Anmeldefrist ist eine Rückzahlung der angezahlten Kursgebühr nicht mehr möglich.

    Bei Absage seitens des Veranstalters oder Überfüllung des gebuchten Kurses wird der gesamte Betrag von € 100.- zurückerstattet.

  • Kursüberblicke

    Kurs 1: Violine & Kammermusik: Natalia Prishepenko
    Kurs 2: Viola & Kammermusik: Erich Wolfgang Krüger
    Kurs 3: Viola & Kammermusik: Florian Richter
    Kurs 4: Violoncello & Kammermusik: Stephan Forck
    Kurs 5: Kontrabass & Kammermusik: Frithjof-Martin Grabner
    Kurs 6: Jugendförderkurs Violine/Viola: Ulrich Schliephake

    Die Unterbringung erfolgt bei den Meisterkursen in eigener Regie und ist nicht in der Kursgebühr enthalten!

    Es besteht in begrenztem Umfang die Möglichkeit, bei Gastfamilien unterzukommen.
    Anfragen dazu bitte an die Akademieleitung richten!

    Jugendförderkurs Violine/Viola unter der Leitung von Ulrich Schliephake.
    Er ist seit vielen Jahren in Leipzig mit der Basisarbeit und der Förderung junger Talente betraut und ist Dozent für das Fach „Lehrpraxis Violine/Viola“ an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig, wo er sich für eine neue, pädagogisch fundierte Ausbildung einsetzt.

    Kursbegleitende Angebote: Rhythmik & Fantasie – Gerhard Laber
    Musik ist immer von komplexen, vielschichtigen rhythmischen Abläufen beherrscht. Das Verstehen und Beherrschen dieser Abläufe ist entscheidend für das optimale Umsetzen musikalischer Vorlagen. In der instrumentalen Ausbildung erlernt der angehende Musiker zwar die notwendigen Abläufe „seines“ Instrumentes, die Vermittlung der meist hochkomplexen Gesamtabläufe kommt dabei aber meist zu kurz. Die professionelle Umsetzung der rhythmischen Komponente mit verschiedenen einfachen Hilfsmitteln trainiert werden. Der Schlagzeuger Gerhard Laber bietet hier Hilfestellungen an, die durch ihre Einfachheit und ihren Effekt verblüffen.

    Grundwissen Kulturmanagement – Thomas Breitsameter
    An den Lehranstalten & Musikhochschulen ist die Ausbildung zum Instrumentalisten das zentrale, beherrschende Thema. Leider kommt dabei ein existentiell wichtiges Thema oftmals zu kurz: Die Vermarktung der eigenen Fähigkeiten im künstlerischen Bereich. Das Kursangebot gibt einen Einblick in ein erfolgreiches Selbstmanagement, gibt Tipps im Umgang mit Konzertveranstaltern und Konzertagenturen und skizziert anhand von Fallbeispielen die Organisation eines Konzertes in ihren Vorbereitungsphasen. Der Dozent Thomas Breitsameter ist durch seine Tätigkeit als Musikschulleiter, Projektleiter des Inn-Salzach-Euregio-Jugendorchesters, Organisator der Mühldorfer Sommerakademie und Vorstandschaftsmitglied des „Fördervereins Musikfreunde Mühldorf e. V.“ ein routinierter Praktiker in diesem Metier, ergänzt hat er sein Know-how durch ein Studium an der FernUni Hagen im Bereich Kulturmanagement.

    Bühnenpräsenz – Frithjof-Martin Grabner
    Reflektion der persönlichen Wirkung auf der Bühne. (Sprechstimme, Körpersprache, Probespielsituation, Konzertkleidung, Beifallsannahme). Es kommen auch die formalen und inhaltlichen Aspekte von Bewerbungsunterlagen und Lebensläufen zur Sprache.

    Teilnehmer: Zugelassen sind Solisten und Ensembles, fortgeschrittene Musikschüler, Musikstudierende, Berufsmusiker, Musikpädagogen und ambitionierte Amateure, die ein Programm ihrer Wahl intensiv erarbeiten wollen. Die Kurse sind für Streicher ab 16 Jahren (Ausnahme Jugendförderkurs. 8 – 15 Jahre) offen. Ausnahmen sind nach Absprache mit der Kursleitung möglich.

    Kursdaten: Beginn der Kurse ist am Donnerstag, den 29.08.2019 um 19:30 Uhr in der Musikschule Mühldorf mit Begrüßung und Kurseinteilung. Kursende ist am Sonntag, den 08.09.2019 nach dem öffentlichen Abschlusskonzert im Hans-Prähofer-Haus (Konzertbeginn: 11:00 Uhr). Neben diesem Konzert haben die Kursteilnehmer die Möglichkeit, die jeweils erarbeitete Literatur in internen Vortragsabenden zu spielen. Der Jugendförderkurs Violine/Viola beginnt am Donnerstag, den 29.08.2019 und dauert bis Diensstag, den 03.09.2019. Die Teilnehmer am Jugendförderkurs erhalten 3 Unterrichtseinheiten Einzel- bzw. Ensembleunterricht. Anmeldeschluss ist Freitag, 26.07.2019 (Spätere Anmeldungen werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Wegen der beschränkten Teilnehmerzahl ist eine rechtzeitige Anmeldung empfehlenswert.)

    Kursinhalte Pro Dozent wird nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern zugelassen. Dies garantiert die optimale Betreuung jedes Teilnehmers. Jeder Teilnehmer (Ausnahme: Jugendförderkurs) erhält 5 Unterrichtseinheiten Einzel- bzw. Ensembleunterricht. Die Dozenten bereiten die Teilnehmer in Einzel – und Klassenunterricht auf künftige Konzert- oder Vorspielsituationen vor und geben wertvolle Hilfestellungen bei der Lösung individueller Probleme im instrumentalen und künstlerischen Bereich. Es können beliebige Werke vorbereitet werden. Werke bitte auf dem Anmeldeformular angeben!
    Es stehen Übungsräume (zum Teil mit Klavieren / Flügeln) zur Verfügung.

  • Anfahrtswege

    Mühldorf a. Inn ist eine Kreisstadt des bayerischen Voralpenlandes mit ca. 19.500 Einwohnern. Sie liegt ca. 80 km östlich von München, ca. 100 km westlich von Passau und ca. 75 km nordwestlich von Salzburg.

    Anfahrt mit dem Auto

    Fahren Sie von der Bundesstraße B12/E552 Richtung Mühldorf-Zentrum ab. Folgen Sie der Innstraße bis zum Ende und biegen Sie an der Ampel rechts auf den Katharinenplatz ab. An der Ampelkreuzung biegen sie nach rechts in die Luitpoldallee ein. Dort finden Sie nach ca. 350 m die Städtische Musikschule im Hans-Prähofer-Haus auf der rechten Straßenseite (Jugendstilgebäude).

    Stadtplan Mühldorf a. Inn

    Anfahrt mit dem Zug

    Mühldorf a. Inn erreichen Sie über München, Regensburg / Landshut, Passau und Salzburg. (Fahrplanauskünfte etc. finden Sie z.B. unter www.bahn.de)

  • Gemischt

    Akademiekonzert 2015

    Akademie 2014

    Violinkurs Roland Baldini 2013

    Violinkurs Friedemann Wezel 2013

    Violakurs Erich Wolfgang Krüger 2013

    Cellokurs Markus Wagner 2013

    Kontrabasskurs Frithjof Martin Grabner 2013

    Kinderkurs Violine / Viola Ulrich Schliephake 2013

    Abschlusskonzert Kinderkurs Violine / Viola 2013

    Minibasskurs Claus Freudenstein 2013

    Teilnehmervorspiele 2013

    Meisterkurs 2012 im Hans-Prähofer-Haus

    Akademiekonzert am 07.09.2012 im Neuen Stadtsaal (Bilder von Ulrich Otto)

    JEGOG – balinesisches Bambusgamelan

    Archivbilder aus dem Jahr 2011

    Archivbilder aus dem Jahr 2009

    Archivbilder aus dem Jahr 2008

    Archivbilder aus dem Jahr 2007

    Archivbilder aus dem Jahre 2006

    Archiv Sommerakademie 2005

    Archiv Sommerakademie 2003

  • Über uns

    Gesamtleitung

    Thomas Breitsameter, Leiter der Städtischen Musikschule Mühldorf a. Inn

    Künstlerische Leitung

    Frithjof-Martin Grabner, Professor an der Hochschule für Musik und Theater
    „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig

    Veranstalter

    Die Mühldorfer Sommerakademie wurde von der Stadt Mühldorf a. Inn im Jahr 2003 als eines der nachhaltigen Ergebnisse der vielbeachteten Ausstellung „Mühldorf a. Inn – Salzburg in Bayern“ gegründet. Seit 2015 wird sie vom Verein „Mühldorfer Sommerakademie e. V.“ organisiert. Die Meisterkurse der Mühldorfer Sommerakademie richten sich gleichermaßen an fortgeschrittene Musikschüler, Musikstudierende, Berufsmusiker, Instrumentallehrer, eingespielte Ensembles und Solisten. Alle genannten Zielgruppen haben bei uns die Möglichkeit, sich über einen Zeitraum von 11 Tagen unter der Anleitung und Betreuung international bekannter Dozenten optimal auf eine Prüfung, einen Wettbewerb, einen Konzertauftritt oder ein Probespiel vorzubereiten und sich instrumental und musikalisch weiterzubilden.

    Der künstlerische Leiter der Mühldorfer Sommerakademie, Prof. Frithjof Martin Grabner und seine Dozenten bieten den Kursteilnehmern dabei neben der individuellen Einzelbetreuung im Bereich der Sololiteratur auch die Möglichkeit, Kammermusikwerke zu erarbeiten. Dabei sollen auch gemischte Ensembles gebildet werden. Bestehende Kammermusikensembles (ab Triobesetzung) erhalten eine Ermäßigung von € 60.- pro Teilnehmer auf die Kursgebühr. Es wird ein spezieller Jugendförderkurs Violine/Viola angeboten. Die Städtische Musikschule Mühldorf a. Inn bietet mit ihren Unterrichtsräumen im Zentrum der historischen Mühldorfer Altstadt die idealen Voraussetzungen für eine intensive und erfolgreiche Arbeitsphase.

    Vereinsgründung

    Im September 2014 wurde der gemeinnützige Verein „Mühldorfer Sommerakademie e. V.“ gegründet, um der Akademie eine noch breitere Basis zu geben.

    Seit 2015 organisiert dieser Verein mit seinen Vorsitzenden Franz Hanninger und Prof. Frithjof-Martin Grabner, seinem Schatzmeister Thomas Breitsameter und dem Vorstandschaftsmitglied Rainer Schratt (Stadtrat & Kulturreferent der Stadt Mühldorf a. Inn) das Kursangebot und führt die Meisterkurse durch.

    Bankverbindung:

    Kontoinhaber: Mühldorfer Sommerakademie e. V.
    Kreditinstitut: VR-Bank Altötting-Mühldorf eG
    IBAN: DE72 7106 1009 0005 7454 03
    BIC: GENODEF 1AOE

    Gefördert durch den Bezirk Oberbayern

    Oberbayern

    Raiffeisenbank

    Stadtwerke Logoa>

  • Martin Hornstein († 27.10.2009)

    Am Dienstag, den 27.10.2009 ist der Cellist Martin Hornstein völlig unerwartet im Alter von 54 Jahren verstorben.

    Martin Hornstein studierte an der Wiener Musikuniversität und der Juilliard School in New York. Noch während des Studiums begann Hornstein seine Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker mit Tourneen in Europa und Japan. Von 1985 bis 1993 war er Cellist des Wiener Schubert Trios und von 1994 bis 2004 Mitglied des Altenberg Trios Wien. In diesen Formationen gab er weit Über tausend Konzerte in allen wichtigen Musikzentren der Welt, u.a. im Teatro alla Scala Mailand, im Concertgebouw Amsterdam, bei den Salzburger Festspielen, Wigmore Hall London, beim Kammermusikfest Lockenhaus, bei der „styriarte“ Graz und im Rahmen regelmäßiger Abonnementkonzerte bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

    Ab 2005 nahm die musikalische Partnerschaft mit der Pianistin Janna Polyzoides breiten Raum ein. Unter den zahlreichen Auftritten des Duos war 2006 auch ein Sonatenabend im Brahmssaal des Wiener Musikvereins. Die Zusammenarbeit mit dem Lyriker Semier Insayif führte zu vielen Auftritten mit den Solo-Suiten von J. S. Bach und Gedichten und Prosatexten des Autors. Hornstein war Dozent der Internationalen Musiktage Bad Leonfelden und bei der Mühldorfer Sommerakademie und leitete eine Kammermusikklasse am Konservatorium Wien Privatuniversität.

    Martin Hornstein leitete von 2006 bis 2009 die Meisterklasse für Violoncello & Kammermusik im Rahmen der Mühldorfer Sommerakademie. Er war bei den Studierenden und Dozenten aufgrund seiner Fähigkeit, sein immenses Fachwissen und Können weiterzugeben, ohne sich dabei selbst in den Vordergrund zu stellen, gleichermaßen beliebt und geschätzt. Die Mühldorfer Sommerakademie verliert mit ihm einen guten Freund, einen großen Musiker und einen genialen Musikpädagogen.

  • Jürgen Geise  († 09.01.2011)

    Am Sonntag, den 9. Januar 2011 ist der Gründer der Mühldorfer Sommerakademie Prof. Jürgen Geise nach schwerer Krankheit verstorben.

    Jürgen Geise studierte an der Wiener Akademie bei R. Odnoposoff und bei Franz Samohyl, dessen Assistent er später wurde. Weitere Studien folgten bei Max Rostal und Sandor Vegh. Er war Gründungsmitglied der “Wiener Solisten“, des „Österreichischen Streichquartetts“ und des „Streichquintetts Mozarteum“. Von 1973 bis 2007 war Jürgen Geise Professor für Violine, Viola und Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg. Über viele Jahre leitete er das Kammerorchester „Collegium Iuvenale Salisburgense“ (CIS), das eine rege Konzerttätigkeit mit einer eigenen Kammermusikreihe in Salzburg ausübt. Jürgen Geise förderte begabte Nachwuchskünstler; eine große Anzahl seiner ehemaligen Schüler besetzt Führungspositionen in internationalen Eliteorchestern oder lehrt an Musikhochschulen. Professor Jürgen Geise war als Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Wettbewerben tätig.

    Im Jahr 2003 gründete er zusammen mit seinem ehemaligen Schüler, dem Mühldorfer Musikschulleiter Thomas Breitsameter die Mühldorfer Sommerakademie, die sich zu einem international beachteten Meisterkursangebot für Streicher und Kammermusik entwickelt hat, an dem jedes Jahr 40 bis 50 Teilnehmer aus ganz Europa und Asien teilnehmen.

    Die Mühldorfer Sommerakademie verliert mit Prof. Jürgen Geise eine herausragende künstlerische Persönlichkeit, dessen unermüdlicher Einsatz maßgeblich zum Gelingen des Gesamtprojekts „Meisterkurse für Musik in Mühldorf a. Inn“ beigetragen hat.