Kurs 1: Natalia Prishepenko – Violine

1973 in Sibirien geboren, erster Unterricht bei ihrer Mutter, der bekannten Geigenprofessorin Tamara Prishepenko. Der erste Preis beim Paganini-Wettbewerb 1990 sowie weitere Erfolge beim Tokio-Wettbewerb 1992 und dem Königin-Elisabeth-Wettbewerb 1993 in Brüssel eröffneten ihr den Weg zu einer glanzvollen internationalen Solistenkarriere. Seit ihrem Eintritt in das Artemis Quartett 1994 hat sie sich voll und ganz der Kammermusik verschrieben. Wichtige Mentoren auf diesem Weg waren Walter Levin, das Alban Berg Quartett, das Emerson- und das Juilliard Quartett, ebenso prägend war der persönliche Kontakt und Austausch mit Komponisten wie Kurtág, Lachenmann, Lutosławski, Nono, Ligeti sowie zahlreichen Künstlerkollegen wie Elisabeth Leonskaja, Sabine Meyer, Juliane Banse, Jörg Widmann, Leif Ove Andsnes und vielen anderen. Bis 2012 hat Natalia Prishepenko mit ihrem unverwechselbaren Klang als Primargeigerin und der ihr eigenen, mitreißenden Energie 18 Jahre lang das Quartett geprägt und maßgeblich zu dem außerordentlichen Erfolg beigetragen, mit dem das Ensemble, nachdem es den ersten Preis des ARD-Wettbewerbs 1996 und wenig später den Premio Borciani gewonnen hatte, innerhalb kurzer Zeit in allen bedeutenden Konzertsälen und bei den großen Festivals in Europa, den Vereinigten Staaten, Japan, Südamerika und Australien gastierte. Seit seinem Debüt in der Berliner Philharmonie im Jahr 1999 hatte das Artemis Quartett dort eine eigene Konzertreihe. Seitdem ist Natalia Prishepenko die Lehrtätigkeit ein unverzichtbares Anliegen geworden. Ihr nachhaltiges pädagogisches Engagement zeigt sich unter anderem im Erfolg des jungen Armida Quartetts als Preisträger des ARD-Wettbewerbs 2012. Eine umfangreiche Diskographie mit Natalia Prishepenko und dem Artemis Quartett bei Virgin Classics/EMI enthält zahlreiche Aufnahmen, die mit Preisen wie dem Gramophone Award, Diapason d’or und Echo-Klassik geehrt wurden, ihr Projekt der Einspielung sämtlicher Beethoven-Quartette erhielt die renommierte französische Auszeichnung eines Grand Prix de l’Académie Charles Cros.

Zhora Sargsyan – Korrepetition Violine

Zhora Sargsyan wurde 1994 in der armenischen Hauptstadt Eriwan geboren und besuchte dort 13 Jahre lang die Musikschule in der Fachrichtung Klavier. In diesen Jahren war er Preisträger mehrerer (inter)nationaler Musikwettbewerbe, darunter in Frankreich und Italien. 2014 bekam er den Jugendpreis des Präsidenten von Armenien im Bereich der klassischen Musik und absolviert seither zahlreiche Konzertauftritte. Seit Herbst 2014 ist er Student der Universität der Künste Berlin bei Prof. Klaus Hellwig.

Kurs 2: Erich Wolfgang Krüger – Viola

Der 1954 in Güstrow geborene Bratschist Erich Wolfgang Krüger hat sich als Kammermusiker, Solist und Lehrer in der Musikwelt einen Namen gemacht. Nach  seinem Studium  bei Prof. Alfred Lipka an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“  Berlin war er 20 Jahre lang Solo-Bratscher des Rundfunk Sinfonie Orchesters Berlin.

Seit 1979 lehrt er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.  Mit dem Sommersemester 1997 ist Erich Krüger  als Professor für Viola an die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar berufen worden und gibt zahlreiche internationale Meisterkurse. Aus seiner Klasse gehen immer wieder Preisträger internationaler Wettbewerbe hervor und viele seiner ehemaligen Studenten nehmen prominente Positionen im internationalen Musikleben ein.

Er ist Mitglied diverser Kammermusikensemble, u.a. dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Kammerorchester „Carl Philipp Emanuel Bach“ und dem Victoria-Mullova-Ensemble.

Konzertreisen führten ihn nach Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Zahlreiche Rundfunk- CD- und Fernsehaufnahmen sind beredtes Zeugnis seines Schaffens.

Ludmilla Kogan – Korrepetition Viola

Ludmilla Kogan, geboren 1988 in Moskau, Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in der Klasse von Prof. Galina Iwanzowa. 2009-2010 Erasmus-Studium in der Klasse von Prof. Martin Hughes an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ab September 2011 Studium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in der Klasse von Prof. Gerald Fauth. Diplom im Februar 2014. Kammermusikdiplom mit Auszeichnung im Juni 2011. Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben, Diethard-Wucher-Preis und Sonderpreis der Berliner Symphoniker. Konzerte mit den Berliner Symphoniker, dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin, und dem Staatsorchester Frankfurt/Oder.

Zahlreiche solistische und kammermusikalische Auftritte in der Deutschen Oper Berlin, im Konzerthaus Berlin, beim „Classix Festival“ Braunschweig, im Schloss Glienicke, beim Festival in Port de Soller/Mallorca. Konzertreisen nach Polen, Japan, Spanien, Finnland und in die Schweiz. Kammermusik-CD-Produktion in Taiwan im Jahr 2008. Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, der Karl- und Else-Wilke Stiftung, des Fördervereins der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, sowie des Vereins YEHUDI MENUHIN Live Music Now

Kurs 3: Hans-Jakob Eschenburg – Cello

Hans-Jakob Eschenburg erhielt seinen ersten Violoncellounterricht mit fünf Jahren.
Sein Studium absolvierte Hans-Jakob Eschenberg bei Prof. Josef Schwab an der Hochschule für Musik “Hanns-Eisler” Berlin von 1975 – 1984.

1979 war er Mitbegründer des Petersen Quartetts, dem er bis ins Jahr 2000 angehörte. Ab 1984 bis 1988 war er als 1. Solo-Cellist beim Rundfunk-Sinfonieorchester in Leipzig engagiert. Danach folgte ein festes Engagement des Petersen-Quartetts am Funkhaus Berlin. Freiberufliche Tätigkeit, verschiedene Lehraufträge und intensive Konzerttätigkeit mit vielen namhaften Künstlern in bedeutenden nationalen und internationalen Musikzentren prägten die kommenden Jahre.

Nach der Zeit als Solocellist des Kammerorchesters “C.-Ph-E.-Bach” und des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin besetzte H.-J. Eschenburg von März 2002 bis März 2003 diese Stelle an der Staatskapelle in Berlin. Er ist Mitglied des aperto-piano-Quartetts und hat eine künstlerische Professur an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin inne. Zahlreiche, auch preisgekrönte CD-Einspielungen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

Annegret Kuttner – Korrepetition Cello

Nach der erfolgreichen Teilnahme am Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau
spielte sie bereits 16-jährig als Solistin u.a. mit dem Europa-Jugendorchester
Konzerte in Deutschland und verschiedenen Ländern Europas.

Das anschließende Klavierstudium absolvierte Annegret Kuttner an der Dresdner
Hochschule für Musik bei Prof. Peter Rösel. Weitere musikalische Impulse holte sie
sich in Meisterklassen von Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov und Amadeus
Webersinke.

Ihre Ausbildung ergänzte die Künstlerin durch ein Zusatzstudium für instrumentale
Korrepetition bei Frau Prof. Raithel und ein Studium für Cembalo beim international
renommierten Experten für Alte Musik, Prof. Ludger Remy.

Annegret Kuttner ist Dozentin für Korrepetition an der „Hochschule für Musik und
Theater” Leipzig.

Die gefragte Pianistin konzertiert neben ihrer Lehrtätigkeit regelmäßig solistisch und
als Kammermusikerin in den verschiedensten deutschen Musik- und Kulturzentren
sowie im Ausland. Konzertreisen führten Sie nach Tschechien, Polen, Lettland, in die
Schweiz, in die Türkei, nach Irland, Israel, Südafrika und in die USA.

Kurs 4: Frithjof-Martin Grabner – Kontrabass

Frithjof-Martin Grabner studierte in Leipzig bei Prof. Achim Beyer und Prof. Konrad Siebach Kontrabass und bei Prof. Gerhard Bosse Kammermusik.
Er konzertierte schon als Absolvent und Preisträger internationaler Wettbewerbe in zahlreichen Sinfoniekonzerten als Solist und als Continuo-Spieler der großen Oratorien. Grabner war 18 Jahre als Solokontrabassist an verschieden Orchestern engagiert. Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig, Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, Staatsoper “Unter den Linden” Berlin.

Als Gast spielte er beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern, an den Berliner Opernhäusern, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Münchener Kammerorchester, den Münchner Philharmonikern, den Dresdner Philharmonikern und vielen anderen. Frithjof-Martin Grabner ist Mitglied renommierter Ensembles wie dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Kammerorchester “Carl Philipp Emanuel Bach”, dem Leipziger Consort, dem “Neues Berliner Kammerorchester”, der Berliner Bachakademie und dem “Skyline Symphony”. Er spielte Rundfunk-, Fernseh- und CD- Aufnahmen ein. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Israel.

Grabner lehrte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und ist heute Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Meisterkurse gab er in Dänemark, Italien, Norwegen, Polen, Portugal und Tschechien und bei verschiedenen internationalen Festivals. www.grabner.de

Anja Kleinmichel – Korrepetition Kontrabass

Anja Kleinmichel studierte Klavier bei Alan Marks und Gabriele Kupfernagel an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” in Berlin sowie Kammermusik und Liedgestaltung an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“.

Sie ist eine gefragte Klavierbegleiterin und konzertiert vorwiegend kammermusikalisch in verschiedenen Besetzungen. Ihr besonderes Interesse gilt dabei der Neuen Musik.

Zu wichtigen künstlerischen Anregungen gehörten Meisterkurse, unter anderem beim Ensemble Modern und ein Arbeitsaufenthalt als Stipendiatin des Forum Neues Musiktheater der Staatsoper Stuttgart.

Anja Kleinmichel absolvierte ein Zusatzstudium für Improvisation und kreiert im Duo “Spur der Töne” Musik zu stummen Filmen. Neben Ihrer Tätigkeit als Pianistin und Dozentin an der Leipziger Musikhochschule schreibt sie Texte über Musik.

Kurs 5: Ulrich Schliephake – Jugendförderkurs Violine/Viola

Ulrich Schliephake wurde 1960 in Leipzig geboren. Er studierte an der Musikhochschule Leipzig „Felix Mendelssohn-Bartholdy“  Violine bei Horst Sannemüller. Nach der Tätigkeit als Violinlehrer an den Musikschulen in Sondershausen/Nordhausen und Leipzig, dem „Ottmar Gerster“- Land, ist er seit 1999 an der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ tätig. Er leitete lange Zeit ein Jugendstreichorchester, mit dem er Gastspiele u.a. in Litauen und den USA  gab.

Seit 2000 ist er als Fachberater für hohe Streicher für mehrere Musikschulen in der Region Leipzig tätig. Sowohl  Basisarbeit, als auch Förderung junger Talente  gehören zu seinem Aufgabengebiet. Er arbeitet regelmäßig in verschiedenen Jurys mit, ebenso als Dozent beim Landesjugendorchester Sachsen.

Mit dem Schwerpunkt „Streichergruppenunterricht“ führte er landesweite Fortbildungen durch.

In der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn- Bartholdy“ hat er einen Lehrauftrag für das Fach “Lehrpraxis Violine/Viola“ und engagiert sich für eine neue pädagogisch fundierte Ausbildung.

Gerhard Laber – Rhythmus & Fantasie

Gerhard Laber, 1946 in Salzburg geboren, ist ein Musiker mit vielfältigem Repertoire und persönlichem Stil, der seit Jahren in der Jazz- und Avantgarde-Szene tätig ist. Sein konzertantes Schaffen konzentriert sich im Besonderen auf die unkonventionelle Handhabung von Instrumenten und Klangkörpern, auf “Erweiterungen” tradierter Klangvorstellungen in neue musikalische Dimensionen.

Diverse Seminare in Österreich, Schweiz, BRD, im Auftrag des Goethe Institutes: Tansania, Kenya, Zaire, Ghana.

Thomas Breitsameter – Kulturmanagement

Thomas Breitsameter, geb. 1962 in München, studierte Konzertfach Viola an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Anton Weigert (1984 – 1986) und an der Universität für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg bei Prof. Jürgen Geise (1986 – 1991) und Prof. Peter Langgartner (1991 – 1994). 1987 Gründungsmitglied und Teilnehmer des Gustav-Mahler-Jugendorchesters. 1988 Solobratschist des „orchestra dei giovani di alpe adria“. Von 1990 – 1997 Mitglied des „Salzburger Kammerorchesters“, von 1990 – 2000 Bratschist des „Syrinx-Quartetts Salzburg“. 1994 Beendigung des Studiums im Konzertfach Viola mit der 2. Diplomprüfung und dem „magister artium“. Seit August 1995 Leiter der Städt. Musikschule Mühldorf a.Inn. 1998 gründete er das „Inn-Salzach-Euregio-Jugendorchester“. Mit der Salonmusik „Saitensprünge“ konzertiert er seit 1998. Im Jahr 2000 Gründung des Duos “As time goes by”.

An den Lehranstalten & Musikhochschulen ist die Ausbildung zum Instrumentalisten das zentrale, beherrschende Thema. Leider kommt dabei ein existentiell wichtiges Thema oftmals zu kurz: Die Vermarktung der eigenen Fähigkeiten im künstlerischen Bereich. Das Kursangebot gibt einen Einblick in ein erfolgreiches Selbstmanagement, gibt Tipps im Umgang mit Konzertveranstaltern und Konzertagenturen und skizziert anhand von Fallbeispielen die Organisation eines Konzertes in seinen Vorbereitungsphasen. Der Dozent Thomas Breitsameter ist durch seine Tätigkeit als Musikschulleiter, Projektleiter des Inn-Salzach-Euregio-Jugendorchesters, Organisator der Mühldorfer Sommerakademie und Vorstandschaftsmitglied des „Fördervereins Musikfreunde Mühldorf e. V.“ ein routinierter Praktiker in diesem Metier, ergänzt hat er sein Know-how durch ein Studium an der FernUni Hagen im Bereich Kulturmanagement.